
Der Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Gerhard Kleinböck, zeigte sich einmal mehr beeindruckt. Der Saal im Georg-Bickel-Haus war vollbesetzt und die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Laudenbacher AWO-Ortsvereins wurde zügig und harmonisch binnen einer Stunde bewältigt. Sie wurde heuer deutlich früher terminiert, weil durch den Wegzug des bisherigen Vorsitzenden Sven Olthoff dessen Position vakant war. Zwischenzeitlich führte die stellvertretende Vorsitzende Judith Izi die operativen Geschäfte und sie übernahm auch die Leitung der Versammlung, zu der sie neben dem Kreisvorsitzenden auch den Ehrenvorsitzenden Gerd Dember sowie die Gemeinderäte Ulrike Schweizer und Bernd Hauptfleisch besonders begrüßte. Nach einem ehrenden Gedenken an die verstorbenen Mitglieder nahm sie die Ehrungen verdienter Mitglieder vor.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Karin Luber und Irene Becker, für 25 Jahre Hannelore Ehret und für zehn Jahre Sabine und Peter Feißkohl, Thomas Rademacher und Melita Weiß geehrt.
In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Izi insbesondere an die im vergangenen Jahr gefeierten vier Jubiläen. Der Ortsverein sei 70 Jahre alt geworden, das Georg-Bickel-Haus und die Ortsranderholung wurden 50 Jahre und seit zehn Jahren biete der Ortsverein das beliebte „Frühstück unter Freunden“ an, weshalb man das Jubiläum auch mit einem besonderen Frühstück, bei dem man gemeinsam mit Bürgermeister Benjamin Köpfle und dem Kreisvorsitzendem Rückblick hielt, verbunden habe. Man habe an den regelmäßigen Veranstaltungen wie Halbtagsfahrten in Regie von Orschi Fohsz und Seniorennachmittag und Frühstück, für die in bewährter Weise Helga Gumpert und Margot Hellmann verantwortlich zeichneten, festgehalten. Den „Seniorentreff“ habe man seit einigen Monaten auch für junge Familien geöffnet, um einen generationsübergreifenden Austausch zu ermöglichen. Weiter habe man mit Kids und Teamern der Ortsranderholung sehr erfolgreich am örtlichen Weihnachtsmarkt teilgenommen. Kassierer Csaba Kristof konnte von einem beachtlichen Überschuss berichten, wobei er deutlich machte, dass man diesen insbesondere den Vermietungen des Saales verdanke. Er freute sich, dass viele private Darlehensgeber, die die große Sanierung des Hauses mit „Bausteinen“ im Wert von 27.000 Euro unterstützt hätten, ihre Darlehen verlängert hätten. Für die Kassenrevisoren bescheinigte Bernd Hauptfleisch eine einwandfreie Buchführung und auf seinen Antrag wurde Kassierer und Vorstand einstimmig entlastet. Gerhard Kleinböck würdigte den Ortsverein als den größten und einen der aktivsten im Kreisverband, der mit seinen unterschiedlichen Angeboten für alle Generationen vielen der insgesamt 30 Ortsvereine als Vorbild diene. Kleinböck dankte dem Vorstandsteam für dessen hervorragende Arbeit und ganz besonders Judith Izi für die Übernahme der Verantwortung in einer Übergangszeit. Vor den Neuwahlen stellten sich die Bewerber Csaba Kristof (Vorsitzender) und Alessa Mörgentaler (Kassierin) vor. Kristof ist durch seine bisherige Arbeit als Kassenverwalter und ORE-Koordinator sowie aus seinen Funktionen in Gemeinderat, Partnerschaftsausschuss und SPD-Ortsverein vielen bekannt, Mörgenthaler kam über die Ortsranderholung mit dem Ortsverein in Berührung, lernte dessen Arbeit kennen und schätzen und sieht sich als Betriebswirtin bestens gerüstet, künftig die Kasse zu führen. Unter Leitung von Herbert Bangert wurde Kristof bei einer Enthaltung zum Vorsitzenden und Mörgenthaler einstimmig zur Kassiererin gewählt. Izi gab noch einen Ausblick auf die Termine 2026, die man wieder in einem Jahresflyer zusammengefasst habe, der derzeit allen Haushalten zuginge. In seinem Schlusswort führte der neue Ortsvereinsvorsitzende aus, dass er in einer generationsübergreifenden Möglichkeit der Begegnung die zentrale Aufgabe des AWO-Ortsvereins sehe und er deshalb Anstrengungen unternehmen wolle, die Neubürger zu erreichen und einer Vereinsamung älterer Mitbürger entgegenzuwirken. Bei seiner künftigen Aufgabe setze er auf das ihm vertraute Vorstandsteam, das er vorstellte, ehe er zu Kaffee und Kuchen einlud und zur Unterhaltung Bilder der letztjährigen Ortsranderholung einblendete.
